Trois, deux, un …. alllez, allez, allez! Eine „wanderful“ Alpenüberquerung…

//Trois, deux, un …. alllez, allez, allez! Eine „wanderful“ Alpenüberquerung…

Trois, deux, un …. alllez, allez, allez! Eine „wanderful“ Alpenüberquerung…

Ein Nusserl, kein Zirberl!

12 Menschen in acht Tagen von Nord nach Süd auf einer Alpenüberquerung wandernd – mit dem was wir im Rucksack haben. Bei der Kennenlernrunde in Golling gibt es viel ausgesprochene Vorsicht. Schafft man es so viele Tage hintereinander immer wieder weiter zu gehen und komme ich mit dem Tempo mit? Schaffe ich „Gruppe“ so lange – kann ich die anderen noch riechen nach dem 4. Tag? (Egal ob das Wander-leiberl zwischendurch gewaschen wurde oder nicht?) Nach dem ersten Tag ist zumindest das Tempo-Thema schon etwas weniger auf-regend. Das Guide-Tempo schafft jeder, da kann man und frau Zuversicht haben. Gleich am ersten Tag in Schönau gibt’s beim Abendessen einen Geburtstags-Mohr-im-Hemd der geteilt wird. Mmmmmmm….

Das „Mmmmmm“ wird dann auch das Credo für den Aufstieg über die „Saugasse“. Bei jeder der 34 Kehren, Babsi fotografiert jede einzelne, murmeln wir „mmmmm“… damit wir uns weißmachen können, die steile Rinne sei ein wahrer Genuss! Überraschend flott sind wir also auch oben, rasten noch im kühlen Schatten eines Felsens und sind überrascht, dass an diesem heißen Sommertag die eigentliche „Saugasse“ für uns erst danach kommt. Zwischen den Latschenbüschen und ohne Windhauch in brütender Hitze Richtung Steinernes Meer und Kärlingerhaus. Und dann verkauft uns Claus noch ein Nusserl für ein Zirberl in seinem Flachmann und niemandem fällt‘s auf. Dafür ist keiner und keine mehr zu halten, als der Funtensee malerisch vor uns auftaucht…. Wer braucht da noch eine Dusche auf der Hütte? Baden mit Kulisse!

Hüttennacht & Sternschnuppen-regen…

Am Abend Sternschnuppen schauen. Perseiden-Regen im August….. Martin zeigt uns verlässlich an, wann wieder eine vom Himmel saust. Nämlich immer dann, wenn er gerade wegschaut. Irgendwann wird es ihm zu blöd. Gute Nacht!

Hinweg über das Steinerne Meer und die „Schaf-Sch…-Gasse“ zum romantischen Zirbenbildstock am Weg. Einigen können wir uns nicht, ob das Geschnitzte nun Maria und Jesus, Maria und eine andere Frau oder überhaupt zwei Männer sind, die da in nicht eindeutiger Weise schnitzerisch dargestellt sind und sich im Arm halten. Schön, wenn sich in einer Darstellung soviele Bilder ausgehen. Am Ende beginnt die Liberalisierung der katholischen Kirche vielleicht doch hier heroben in der Wildnis.

Steiler Abstieg, Pause, Jause, Apfelstrudel für Sandra (Nr. 3? von 100?) und Kaiserschmarrn auf der Hütte und abwärts, abwärts, abwärts…. die Hohen Tauern und die nächsten Etappen erstmals im Blick. In Zell am See angekommen biegen wir in der Bahnhofsunterführung 10 Meter Richtung See. Aufsehenerregend für die vorbeispazierenden Araber*innen, gefühlt die Hälfte der Dubaianer und Saudis belagern die Alpenstadt im Sommer, springen wir in Unterwäsche ins grüne Wasser des Zeller Sees. Yalla! Allez! Geht scho!

Abends kommt dann bei Beef Tartar und Steak auf der überdachten Gasthofterrasse ein Sturzbach vom Himmel. Ich denk mir nur… der Mensch hatte gute Gründe irgendwann damit zu beginnen Häuser zu bauen. Wir kuscheln uns in die Betten, trocken und satt und spätestens jetzt kann man und frau vorsichtig optimistisch sein. Das mit der Alpenüberquerung – das könnt‘ sich ausgehen.

Yalla! Allez! Geht scho!

Dann geht’s rauf in die Hohen Tauern, Alpenhauptkamm. Das Wetter ist bescheiden und umgekehrt als angesagt. Vorher trocken, dann Regen. Ansonsten wären wir endlich mal alle in Regenhose und darunter nur mit Bade- oder Unterhose gewandert. Tom’s geheimer Guide-Tipp – da wird einem nämlich nicht so warm. So haben wir es halt klassisch gemacht – Unterhose plus normale Hose – als der Regen dann doch kam zu faul zum Regenhose anziehen – und dann halt einfach mit nasser Hose weiter gegangen.

Unter der Regenhose trägt man am besten… Nichts…

Hintern sind eine einmalige Erfindung…

Hinterm Stausee wird es rauh und wild. Die Gletscher lugen aus den Wolken hervor, überall Wasserfälle. Oben am Törl Blockwerk…. da werden viele Hände gereicht, damit die Vorderfrau/der Hintermann nicht ausrutscht. Was will man als Guide mehr, die Berührungsängste vom ersten Tag sind verflogen, die Gruppe hilft sich kompetent selbst. Auf der anderen Seite vom Törl geht’s runter in Gletscherkare, der Weg ist heute eine Schmalspur(rutsch)bahn mit viel nassem Gras. Da rumpelt‘s und fast jeder ist mal dran plötzlich ungewollt nach vorne-unten zu beschleunigen. Da weiß man wieder, warum man einen Hintern hat. Ausgezeichnete Konstruktion!

Eine Bauchlandung geht glimpflich aus, irgendwann ist es ohne Verletzungen geschafft. Ein Berghotel in dicken Nebel eingehüllt, angeblich umringt von Gletschern und 3.000ern. Die Panorama-Sauna bietet aufgrund des Wetters einen Ausblick in nobles Weiß, sehr meditativ. Am Abend dann Alpin-Disco und eine große Weinbestellung. Wir Guides müssen uns bei der Vorbesprechung des nächsten Tages auch drinnen warm anziehen. Bis jetzt war kein Tag leicht – obwohl wir das doch immer wieder angekündigt hatten. „Euch glauben wir nix mehr!“ Na gut, denken wir uns. Dann müssen sie sich selbst ein bisschen genauer anschauen, was sie vom nächsten Tag halten. Im lustvollen Herumfeixen und angesichts des Kartenstudiums ist aber auch die Gruppe für den nächsten Tag vorsichtig optimistisch, dass es morgen wirklich ein leichterer Tag sein könnte.

Beim Zahlen in der Früh gibt es Erschütterung im Männerzimmer. Sepps Konsumationsrechnung beinhaltet tatsächlich nur ein (!) Achterl Wein. Mit großen Augen frägt Martin ihn, wie ihm das denn passieren konnte. Man sei doch hier unter professionellen Bergsteigern…. Unter Gelächter stolpern wir nach draußen…. in die Nebelsuppe. Statt Hangbewölkung Nieselregen. Kein Wunder, dass sie uns nichts mehr glauben. Ich gehe sicherheitshalber dazu über in den nächsten Tagen den Wetterbericht nur noch 1:1 vorzulesen, dann heißt es nicht…. „Valeria sagt:….“ …und stimmt dann gar nicht.

Am Tauern oben ein doppeltes Kreuz mit zwei identen, müde blickenden Jesussen. Kalter Wind pfeift über den Pass, in den bunten Regenjacken und Hosen mit den Rucksacküberzügen schauen wir aus wie die Haribo-Bären-Bande auf Pilgerschaft. Wir sind auf alten Spuren unterwegs denn hier gehen die Menschen schon lange von Nord nach Süd und umgekehrt. Felle und Salz nach Süden, Wein und Gewürze für den Norden. Wir tragen nur Jausenbrote und Schoki, nicht so rühmlich aber passend für die Haribo-Bären-Bande. He ho Zwerge!

Euch glauben wir nix mehr!

Wenn’s um’s Essen geht, gibt es keine Bergkameradschaft…

Abstieg durch ein großes Trogtal über satt-grüne Moosmatten bis zu einem malerischen See. Pause, Hart-Würstl-Essen und durch einen Blockbruch weiter bis zur nächsten Alm. Topfenpalatschinken – Mmmmm. Hier lernt man schnell… wenn’s ums Essen geht, endet die Freundschaft und auch die Bergkameradschaft. Gut wenn man da am ersten Tisch, direkt in der Einflugschneise der Kellnerin sitzt. Können die anderen bitte auch was abhaben? Sicher nicht!

Draußen aus dem Tal eine Überraschung – Feiertag – und der von uns Guides angekündigte Postbus fährt daher erst eine Stunde später. Gut, unser Ruf ist eh schon beim Teufel! Prozessorientiert ändern wir das Programm – Vorbesprechung für morgen, gleich jetzt hier. An einem fantastischen Tisch dessen Platte ein tonnenschwerer Steinfindling ist. Morgen gibt’s ein Gruppenprojekt. Wir glauben, dass die Gruppe das gut schaffen kann, einfach mal anhören, was wir uns dazu gedacht haben. Es wird diskutiert und nachgefragt, überlegt, die Karte studiert. Relativ rasch ist klar, dass die Gruppe das Projekt 1.600 Höhenmeter rauf und runter wagen will, für einige ein Ausprobieren ob das überhaupt geht, weil noch nie gemacht. Gemeinsam möglich, meinen wir. Unser Plan ist ein zeitversetzter Start in 2 Gruppen. Die erste Gruppe geht langsamer und wer möchte kann Teile des Gepäcks im Frühstücksraum lassen. Die zweite Gruppe schläft aus, wird ein sportliches Tempo anschlagen und übernimmt zusätzliches „Gepäck“. So können unterschiedliche Leistungsniveaus gut ausgeglichen werden und die 1.600 Höhenmeter gemeinsam geschafft werden.

Abends gibt’s im hintersten Osttirol in einer Zirbenstube an einer langen Tafel Gamsbraten, Osttiroler Schlipfkrapfen und kräftigen Rotwein. Wer möchte Gott in Frankreich sein, wenn er das hier haben kann!? Als Draufgabe schlafen wir in einer einfachen Pension wie im Himmel. Wir sind uns einig, die Bettwäsche ist großartig. Schon lange nicht mehr so tief geschlafen. Oder es liegt am Ort oder die Wirtin ist doch eine alte, wohlwollende Berghex und hat uns diesen Schlaf geschenkt.

Wenn wir sie nicht hätten tragen müssen…. wir hätten die Bettwäsche mitgenommen…

Slip-Einlagen als „Geheimwaffe“ … unschlagbar wenn’s um den sanften Tritt geht.

Vor der großen Tour werden um 5:15 noch Füße mit Carefree-Damenbinden abgepolstert (das einzig wahre!). Die erste Gruppe startet mit erleichtertem Gepäck Richtung Berg und Überschreitung. Die Sonne begrüßt uns bald mit sanften Strahlen, vorbei an einer Alm, wo wir einen Brief an die zweite Gruppe hinterlassen und hindurch zwischen einer lethargischen liegenden und einer gefährlich brummenden Kuh. Letztere wirkt nicht sehr kompromissbereit. Allez, allez, allez!

Bei der nächsten Pause gibt’s für Babsi vom anwesenden Servicemann der Puchberger Bergrettung die Wadeln mit Sonnencreme nachgeschmiert. Boah…. Männer sind einfach unersetzlich! Auf der anderen Seite des Baches wartet unerwarteter Weise noch ein „Saugassen“-Couloir in klein. 20 Wanderspitzkehren später sind wir verschwitzt oben am Wegweiser und unserem vereinbarten Treffpunkt mit Gruppe 2. Die Gletscher-Perlen-Kette des Großvenediger-Massivs ist ein großartiger Fotohintergrund den wir gleich nutzen. Wir genießen das Sitzen und Schauen.

In der Diskussion mit einem sehr selbstsicheren Wanderer beginnt man bzw. frau auch gleich fast noch zu streiten, wo denn jetzt das Prägrater Törl sei. Und ja, ich – Frau – Wanderguide – weiß ganz sicher, dass es nicht dort ist wo er herkommt. Landkarten sind schon was wunderbares, stellen wir versöhnlich gemeinsam fest, bevor er Richtung dem echten Prägrater Törl weiterspaziert.

Gruppe 2 (um einiges später gestartet) düst derweilen den Berg herauf. Von weitem sieht das eher nach Truppendynamik als nach Gruppendynamik aus. Links – rechts – links – rechts – links – rechts. Im rasanten Gleichschritt und mit großen Rucksäcken treiben sie ihr Adrenalin und sich selbst in die Höhe. Begrüßt mit einer Wellen-Gasse von Gruppe 1 laufen sie glücklich lachend und schwitzend am Treffpunkt ein. Martin, Bergrettungsmann Nr. 2 aus Puchberg strahlt übers ganze Gesicht (sieht nach beginnendem alpinen Orgasmus aus). Genau sein Tempo – geniales auspowern!

Gemeinsam dann die letzten paar Höhenmeter hinauf zum Törl. Gut geschafft. Nun gibt es beim nächsten Mal keine Ausreden mehr – 1.600 Höhenmeter gehen! Oben am Kamm tauchen ganz plötzlich Kalkspitzen am Horizont auf. Die Dolomiten… wir nähern uns unserem Ziel!

„Saugassen“-Couloir & Truppendynamik… wir geben heute alles…

Der Abstieg wird noch versüßt durch eine Schlafpause im sonnigen Kar bevor es die 1.600 auch wieder runter geht. Das ist zach und geht irgendwann schon an die Belastungsgrenzen mancher Fußballen und Knie. Gejammert wird trotzdem nicht, lauter zache Bergler*innen. Nur Sina glaubt noch daran, dass wir den früheren Bus zum nächsten Quartier noch erreichen und zieht vorne an. Und so ist es – Punktlandung. Bus und Wanderer*innen treffen auf die Sekunde an der Haltestelle zusammen. Wohooooo, danke Sina!

In Sankt Jakob fallen wir buchstäblich von unserer Bushaltestelle in die Pension und von dort in den Wirten. Small ist beautiful! Das gilt aber nicht für die exzellent zarte Gamshaxe und den Hirschbraten abends. Je mehr umso besser!

Glück ist… wenn nach einem langen Wandertag alle 3… Bushaltestelle, Quartier und Wirtn innerhalb von 50 Metern Gehdistanz liegen…

…und es zum Abendessen zarte Gamshaxn und frischen Heidelbeerschmarrn gibt.

Am nächsten Tag fahren wir als einzige Fahrgäste im sanften Morgenlicht per öffentlichem Bus die kurvige Straße Richtung Staller Sattel, im Radio düdelt ABBA‘s Chiquitita… die Gruppe summt mit, der Busfahrer dreht lauter und so singen wir alle gemeinsam lauthals mit. Atmosphärisch nicht mehr schlagbar…Auf den großen Wiesenhängen Richtung Pfannhorn locken dann reife, süße Heidelbeeren. Über uns ein klarer, blauer Himmel und ein Adler der seine Kreise zieht. Am Gipfel holen uns ein paar Wolken ein und verbergen die Aussicht nach Süden. Aber die gestrige große Tour kann man noch gut sehen. Am Sattel des Pfannhorns rekapitulieren wir die letzten Tage, ein bisschen Abschied liegt schon in der Luft, auch wenn noch Zeit ist. Nach Italien spazieren wir über‘s Gsieser Törl – sehr entspannt, auch wenn wir Schmuggelwahre dabei haben. Weiß ja keiner, derweilen noch nicht mal die Gruppe. Sogar ein echtes richtiges, kleines (!) „Elektrozaun-Törl“ gibt es, durch das wir an der Grenze „schreiten“ können – von Lambada- über Vierfüssler- und Zwergenstil alles dabei um hindurch zu kommen. Troi, deux, un…. Allez allez allez!

ABBA reloaded am Stallersattel…

Dann folgt Alm auf Alm und Italienier*innen auf Italiener*innen bzw. Apfelstrudel auf Apfelstrudel. Ferragosto, caio bella, in Italien ist was los! Über den Eichhörnchenweg hinaus nach Sankt Magdalena im Gsiesertal und direkt am Ende des Wanderweges hineingefallen in ein tolles Hotel mit noch tollerer Sauna. Drei unserer Männer logieren auswärts, schließen sich aber dem allgemeinen Wellness-Juhuuu an und so schwitzen wir in einer großartigen Sauna mit Panoramafenster auf eine Wiese und ein Bächlein hinausschauend. In das Bächlein dümpelt man später zum Abkühlen, sitzt auf dem Holzbankerl davor und schaut zufrieden in die Luft. Wie immer am Abend ein ausgezeichnetes Essen mit gutem Wein. Das „Mmmmmmm“ aus Schönau und der Saugasse fällt mir wieder ein.

Ferragosto, ciao Bella, in Italien ist was los!

Und dann ein Grande Finale! … Vorbei an der Cima una und steilen Felswänden in der Sommerhitze und nun gar nicht mehr als einzige am Weg Richtung 3 Zinnen Hütte. Die letzten Meter gehen wir als Gruppe, an den Händen gefasst. 8 Tage, um die 110 Kilometer zu Fuß, über 7.800 Höhenmeter und unzählige Lacher und Mmmmmm’s später stehen die mächtigen Südtiroler Zinnen vor uns. Um uns ein Trubel und hunderte Italiener*innen in Ausflugsmanier. Apfelkuchen und Capuccino schmecken laut Sandra’s Urteil auch hier einwandfrei und die Aussicht ist ungetrübt beeindruckend. So beeindruckend dass unser Foto-Sepp das erste Handyselfie seines Lebens schießt. Unglaubliche Szenen in der 2. Halbzeit!

Unglaubliche Szenen in der 2. Halbzeit!

Noch sind wir aber nicht ganz am Ende unserer Wanderung. Nach Westen steigen wir ein wildes Tal hinab und lassen nach wenigen Minuten den italienischen Ferienwirbel hinter uns. Es beginnt zu regnen (und wir Guides haben es schon wieder nicht richtig angekündigt). Die Wolken verziehen sich dann aber und wir finden noch eine nette Kiesbank entlang des Bachbetts in der Sonne. Der richtige Platz für uns Guides die weitgetragene Schmuggelwahre auszupacken. Zwei feine Flascherl Zweigelt zum Anstoßen auf die Tour und Zeit um Danke an die Teilnehmer*innen zu sagen. Was für eine Tour auch für uns!

Wir beginnen die Reise gemeinsam revuepassieren zu lassen – wann war was noch mal und wie hat sich das angefühlt?…. Eine dicke dunkle Wolke unterbricht uns. Wir werden unsere gedankliche Rückschau-Reise heute Abend nach einem köstlichen Essen im Gribelehof hoch über Lienz unter dem Sternenhimmel bei Hochzeitsmusik (am 18.8.2018 ist klar, dass wir in eine Hochzeitsparty schlittern) weiter fortsetzen.

Davor wandern wir noch unsere letzten Kilometer hinaus zum Lago di Landro, dem einzigen See Italiens in dem man nicht ertrinken kann. Claudia stürzt sich trotzdem in die Fluten (knietief)… der Zweigelt hatte es in sich, sie hofft im kühlen See auf „Ernüchterung“. Am türkis funkelnden See, mit Blick auf das Massiv des Monte Cristallo, liegen Freude und Wehmut dicht nebeneinander. Außerordentlich lustvoll ließen sich die Alpen von uns überschreiten, aber ganz bereit für den Abschied will man noch gar nicht sein. Da werden die letzten Schritte plötzlich langsamer, das Ankommen hinauszögernd. Fotos, berührte Tränen in den Augenwinkeln, umarmend und abklatschend geht jeder ein bisschen seiner Wege. Selten so gelebt.

Selten so gelebt…

Alpenüberquerung in Bildern… die Galerie

Fotos von J.Gusenbauer, R.Trska, V.Hochgatterer, C.Gattinger

Info & Anmeldung Alpenüberquerung 2019

von Watzmann & Königssee zu den Drei Zinnen – 13.-21. Juli 2019

2018-09-12T01:23:25+01:00

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